DataverseEU: Sprachbarrieren abbauen

26.01.2018

Diese Woche fand in Wien der Start des „CESSDA DataverseEU“ Projekts statt. Was steckt hinter diesem Titel? Zusammen mit unseren europäischen Partnern verbessern wir unsere Archivlösung. Das Projekt wird Funktionen weiter- und neu entwickeln, wie etwa eine mehrsprachige Benutzeroberfläche.

AUSSDA ist stolzer Partner im DataverseEU Projekt, welches unser Archiv noch benutzerfreundlicher machen wird. Dataverse Installationen gibt es weltweit und da es eine open source Software ist, arbeiten unter US-amerikanischer Leitung auch weltweit Programmiererinnen und Programmierer an deren Weiterentwicklung. CESSDA ERIC (Consortium of European Social Science Data Archives) wird in der eigenen Cloud eine Dataverse Installation für Partnerländer zur Verfügung stellen. Diese kann als Ergänzung zu existierenden Archiven genutzt werden oder als Starthilfe für neue oder kleine Archive dienen.

Unter der Leitung von Marion Wittenberg vom niederländischen Datenarchiv DANS kamen Expertinnen und Experten zahlreicher sozialwissenschaftlicher Archive in Wien zusammen, um über gemeinsame Anforderungen an Dataverse zu diskutieren. Engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Slowenien, Ungarn, Schweden, Großbritannien, Italien, Österreich, Deutschland und den Niederlanden entwickelten einen Arbeitsplan um Services wie eine mehrsprachige Benutzeroberfläche zu schaffen (zur Zeit gibt es auch das AUSSDA Dataverse nur in englischer Sprache).

Neben den Userinnen und Usern wird auch das AUSSDA Team von verbesserten Funktionen, wie beispielsweise einer Schnittstelle für den European Language Social Science Thesaurus (ELSST) profitieren. Im Laufe dieses Jahres werden auch diese Neuerungen gemeinsam entwickelt und getestet.

Gruppenfoto der Teilnehmenden des DataverseEU Kickoff-Meetings
Das AUSSDA Team, vertreten durch Veronika Heider und Frank Sposito, hat sich gefreut, in Wien Gastgeber des DataverseEU kick-off Meetings zu sein (Foto: AUSSDA/Martina Frankl)
Präsentation im Rahmen des DataverseEU Projekts in Wien
Viel technisches Know-how wird für die Umsetzung ebenso benötigt wie benutzerfreundliches Denken (Foto: AUSSDA/Veronika Heider)